Shop
Fragen zu Versand, Zahlung und Sicherheit im Ablauf
Wie lange braucht der Versand?
Jedes Shirt wird erst nach Eingang Ihrer Bestellung bedruckt. Deshalb dauert es etwas länger als bei vorrätigen Artikeln: Die Produktion dauert in der Regel 3 Werktage, gefolgt vom Versand innerhalb der EU, der normalerweise 4–7 Werktage in Anspruch nimmt. Rechnen Sie insgesamt mit etwa 7–10 Werktagen. Sobald wir Ihre Bestellung erhalten haben, erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail, die Ihnen mitteilt, dass wir mit der Bearbeitung begonnen haben.
Was kostet der Versand?
Die Versandkosten können Sie vor Abschluss Ihrer Bestellung in Ihrem Warenkorb einsehen; diese variieren je nach Zielland. Es gibt keine versteckten Zusatzkosten – der angezeigte Preis ist der Endpreis inklusive Umsatzsteuer.
Wohin wird versendet?
Derzeit versenden wir nach Deutschland, Österreich und in die meisten EU-Länder. Die für Sie geltenden Versandoptionen werden Ihnen spätestens an der Kasse angezeigt.
Welche Zahlungsmethoden akzeptieren Sie?
Sie können mit gängigen Kredit- und Debitkarten, über Klarna sowie mit Google Pay oder Apple Pay bezahlen. Die Zahlungen werden sicher über Stripe abgewickelt – wir erhalten zu keinem Zeitpunkt Einblick in Ihre Kartendaten.
Kann ich meine Bestellung noch ändern oder stornieren?
Melde dich so schnell wie möglich bei uns. Da jedes Shirt individuell für dich bedruckt wird, gehen Bestellungen zügig in Produktion. Solange der Druck noch nicht begonnen hat, können wir in der Regel noch Änderungen vornehmen. Danach gilt dein gesetzliches Widerrufsrecht.
Wie funktioniert die Rücksendung?
Sie haben ab dem Tag, an dem Sie Ihre Bestellung erhalten, ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht, und wir kümmern uns um die Rücksendung. Die Artikel sollten ungetragen und ungewaschen sein. Alle Einzelheiten finden Sie in unserem Widerrufsverfahren.
Was, wenn die Größe nicht passt?
Nimm einfach Kontakt mit uns auf. Innerhalb der Widerrufsfrist kannst Du das Shirt zurücksenden und die richtige Größe bestellen. Um dies von vornherein zu vermeiden: Schau Dir die Größentabelle auf der Produktseite an – alle Maße sind in Zentimetern angegeben.
Mein Paket ist beschädigt angekommen oder gar nicht angekommen – was nun?
Kontaktiere uns unter Angabe Deiner Bestellnummer, am besten mit einem Foto, falls etwas beschädigt ist. Wir kümmern uns darum und senden entweder einen Ersatz zu oder erstatten den Kaufpreis. Kein Papierkram – wir möchten einfach nur, dass Du Dein Shirt erhältst.
Erhalte ich eine Rechnung?
Ja. Deine Rechnung wird Dir automatisch zusammen mit der Bestellbestätigung per E-Mail zugeschickt. Falls Du die E-Mail nicht erhalten hast, überprüfe bitte Deinen Spam-Ordner oder schreib' uns eine Nachricht.
Warum ist mein T-Shirt nicht sofort lieferbar?
Wir drucken auf Anfrage statt auf Spekulation. Das bedeutet: kein Lager voller unverkaufter Ware, keine Überproduktion, keine Restbestände im Müll. Der Nachteil ist eine Wartezeit von ein paar Tagen. Wir halten das für einen fairen Kompromiss.
Produkte
Alles über die T-Shirts – Material, Druck und die Designs
Woher kommen die Teile?
Die Kunstwerke werden hauptsächlich in Leipzig, Deutschland, gezeichnet und gestaltet. Der Künstler wurde in Stollberg geboren. Der Druck und der Versand erfolgen innerhalb der EU durch unseren Produktionspartner. Wir sagen bewusst „Versand innerhalb der EU“ statt „Versand aus Deutschland“ – denn das ist einfach die ehrliche Version. Die reinen Produkte werden aus Bangladesch, Nicaragua, Honduras, der Dominikanischen Republik, Haiti oder Guatemala gesourct.
Was bedeutet „handgezeichnet“ eigentlich?
Jedes Design beginnt als handgezeichnete Skizze – keine Grafikvorlagen, kein Generator zum Zusammenklicken. Erst danach wird die Zeichnung digitalisiert und für den Druck vorbereitet. Wenn eine Linie ein wenig schief ist, ist das kein Fehler. Genau darum geht es.
Aus welchem Material bestehen die Teile?
Es besteht hauptsächlich aus 100 % ringgesponnener Baumwolle, mit Ausnahme der folgenden Farben:
• Sport Grey = 90 % ringgesponnene Baumwolle, 10 % Polyester
• alle Heather-Farben = 65 % Polyester, 35 % Baumwolle
Wie fallen die Größen aus?
Auf jeder Produktseite findest du eine Größentabelle mit Maßen in Zentimetern. Unser Tipp: Miss ein Shirt nach, das dir gut passt, und vergleiche Brustweite und Länge. Das ist zuverlässiger als jedes Bauchgefühl.
Wie wasche ich das Shirt, ohne den Print zu ruinieren?
Auf links drehen, bei max. 40 °C waschen, nicht direkt auf den Aufdruck bügeln, nicht im Wäschetrockner trocknen, keinen Weichspüler verwenden. So bleibt der Aufdruck lange schön – bis er schließlich diesen leicht abgenutzten Look bekommt, den wir ohnehin so gerne mögen.
Was ist Print-on-Demand — und ist das nicht einfach Dropshipping?
Ist das nachhaltig?
Da wir erst nach Eingang einer Bestellung drucken, gibt es keine Überproduktion und keine Vernichtung von unverkauften Lagerbeständen. Das ist ein echter struktureller Vorteil gegenüber dem stationären Einzelhandel. Das macht das Produkt zwar nicht CO₂-frei – die Textilproduktion und der Versand hinterlassen immer einen CO₂-Fußabdruck. Wir versprechen lieber weniger und sagen Ihnen, was tatsächlich stimmt. (Lesen Sie auch: …und der Handel gewinnt immer)
Wer ist für die Produktsicherheit verantwortlich und wie erreiche ich euch?
Der gemäß der EU-Produktsicherheitsverordnung verantwortliche Wirtschaftsakteur ist: Marcontex UG (wir sind eine Marke dieses Unternehmens), Zeisigweg 4, D-09366 Stollberg/Deutschland. Bei Fragen oder Sicherheitsbedenken zu einem Produkt wenden Sie sich bitte direkt an uns unter webmaster@daddygrunge.rocks.
Was bedeutet „limitierter Drop" — kommt ein Motiv wieder?
Ein „Drop“ ist eine limitierte Auflage eines Designs. Sobald ein Design ausläuft (was meist aus künstlerischen Gründen geschieht), wird es in der Regel nicht einfach nachproduziert. Wenn Ihnen also etwas gefällt, ist Warten keine besonders gute Strategie.
Design & Aussehen
Warum die Seite so aussieht .. ein bißchen 90er Jahre Nostalgie
Warum sieht diese Seite aus wie 1997?
Weil sie das soll. Daddy Grunge ist keine Marke, die 90er-Ästhetik als Filter drüberlegt — die 90er sind der Ausgangspunkt. Damals war das Netz laut, schief, bunt und persönlich. Jede Seite sah aus, als hätte sie ein Mensch gebaut, weil genau das der Fall war. Diese Seite ist eine Verbeugung davor. Unter der Haube läuft sie trotzdem auf aktueller Technik. Und, Mann, das war gar nicht so einfach, das an die 90er anzupassen – was das Programmieren angeht und das Erinnern an alte Websites.
Is the visitor counter real?
The visitor counter is a salute to a time when every homepage proudly counted who dropped by. Treat it as decoration, not statistics. What we actually measure is laid out transparently in our privacy policy.
„Best viewed with Netscape" — was war Netscape?
Netscape Navigator war the Mitte der 90er der Browser schlechthin, bevor der Internet Explorer ihn verdrängte. Weil Seiten damals in jedem Browser anders aussahen, schrieben Betreiber solche Hinweise dazu. Heute ist das ein Insiderwitz — damals war es ein ernst gemeinter Warnhinweis.
Wie sahen Websites in den 90ern wirklich aus?
Gekachelte Hintergrundbilder, animierte GIFs, „Under Construction"-Schilder, Frames, Laufschriften, Gästebücher und Besucherzähler. Gehostet wurde bei GeoCities, Angelfire oder Tripod — kostenlos, in thematischen „Nachbarschaften" sortiert. Es war chaotisch und selten schön. Aber es war von Hand gebaut, und man merkte es jeder Seite an. Das ist der Geist, den wir hier zitieren.
Was ist ein Gästebuch und warum habt ihr eins?
In den 90ern hatte fast jede Homepage eins: eine Seite, auf der Besucher einfach etwas hinterließen. Kein Algorithmus, keine Reichweite, keine Likes — nur ein digitaler Zettel an der Pinnwand. Uns gefällt die Idee so gut, dass wir sie zurückgeholt haben. Trag dich gern ein.
Ist die Seite absichtlich langsam?
Nein. Der 56k-Modem-Gag ist ein Witz, keine Bauanleitung. Die Seite ist auf aktuelle Ladezeiten optimiert — Bilder werden komprimiert ausgeliefert, Animationen laufen ressourcenschonend. Die 90er sind die Optik, nicht die Performance.
Wer zeichnet die Motive?
Die Motive entstehen von Hand bei Daddy Grunge selbst — dieselbe Person, die auch die Musik macht und diese Seite gebaut hat. „Built in Basement" ist keine Marketingfloskel, sondern eine ziemlich präzise Ortsangabe.
Die Neunziger (90er)
Wie waren sie?
Was macht die 90er als Jahrzehnt so besonders?
Die 90er waren das letzte Jahrzehnt vor dem Dauer-Online. Man war erreichbar oder eben nicht. Musik entdeckte man über Radio, MTV und Freunde statt über Empfehlungsalgorithmen. Subkulturen konnten wachsen, bevor sie kommerziell verwertet wurden. Das erzeugte eine Mischung aus Langsamkeit und Freiheit, die heute schwer zu reproduzieren ist — und die genau deshalb so gesucht wird.
Warum sind die 90er gerade wieder Trend?
Nostalgiewellen laufen ungefähr im 20- bis 30-Jahre-Takt: Was man als Kind oder Jugendlicher erlebt hat, kommt zurück, sobald diese Generation Kaufkraft und kulturellen Einfluss hat. Dazu kommt eine zweite Gruppe, die die 90er nie erlebt hat und sie als Ästhetik neu entdeckt. Beide treffen sich gerade — deshalb wirkt das Revival so laut.
Was trug man in den 90ern?
Flanellhemden über Band-Shirts, ausgewaschene Jeans, Doc Martens, Windbreaker in Farben, die es heute so nicht mehr gibt. Grunge machte den bewusst ungepflegten Look salonfähig. Später kamen Baggy-Schnitte, Sportmarken und Techno-Neon dazu. Das Grafik-Shirt war dabei durchgehend das Mittel, um zu zeigen, wozu man gehört — genau das ist es bis heute.
Was ist Grunge eigentlich — Musik oder Mode?
Zuerst Musik: ein rauer, verzerrter Rock aus Seattle, der Ende der 80er entstand und Anfang der 90er weltweit durchschlug. Die Mode kam hinterher und war ursprünglich keine Mode, sondern schlicht billige, praktische Kleidung. Erst die Modeindustrie machte daraus einen Stil. Der Widerspruch — antikommerzielle Haltung, die kommerziell wird — gehört zur Geschichte dazu.
Welche Dinge aus den 90ern gibt es heute so nicht mehr?
Das selbst aufgenommene Mixtape. Der Gang zur Videothek am Freitagabend. Der Einwahlton des Modems. Telefonzellen. Der Walkman mit Bandsalat. Fotos, die man erst nach zwei Wochen sah. Fernsehen, das zu einer festen Uhrzeit lief oder gar nicht. Vieles davon war unpraktisch — und trotzdem vermisst man es.
Waren die 90er wirklich besser, oder ist das nur Nostalgie?
Ehrliche Antwort: teils, teils. Nostalgie filtert zuverlässig das Schlechte heraus. Vieles war schlechter — Technik, Auswahl, Zugang, Vielfalt. Was aber tatsächlich anders war: weniger permanente Erreichbarkeit, weniger Optimierungsdruck, mehr Raum für Dinge, die niemand messen konnte. Man muss das Jahrzehnt nicht verklären, um zu sagen: Diesen Teil darf man gern zurückholen.
Was schenkt man einem 90er-Fan?
Am besten etwas, das eine konkrete Erinnerung trifft statt allgemeiner Retro-Deko. Ein Motiv, das an einen bestimmten Song oder eine bestimmte Szene erinnert, funktioniert besser als ein beliebiger „90s"-Aufdruck. Genau deshalb bauen wir unsere Shirts um einzelne Momente herum und nicht um das Jahrzehnt als Sammelbegriff.
90er Musik
Lass es nachhallen...
Welche Musikrichtungen prägten die 90er?
Grunge und Alternative Rock am Anfang, parallel Hip-Hop in seiner wohl stärksten Phase, dann Britpop, Eurodance, Techno und gegen Ende Drum'n'Bass und Big Beat. Das Besondere: Diese Szenen liefen nebeneinander her, ohne sich zu einem Einheitssound zu vermischen. Man konnte sich für eine entscheiden — und das tat man auch.
Was ist Drum'n'Bass und woher kommt es?
Drum'n'Bass entstand Anfang der 90er in Großbritannien aus der Rave- und Jungle-Szene: sehr schnelle, zerschnittene Breakbeats über tiefen, langsam wirkenden Basslinien. Der Reiz liegt in genau diesem Widerspruch — oben Hektik, unten Ruhe. Es war eine der ersten Musikformen, die vollständig aus Sampling und Studioarbeit heraus entstand.
Warum klang Musik in den 90ern so anders?
Weil die Werkzeuge Grenzen hatten. Sampler hatten wenige Sekunden Speicher, also musste man auswählen. Es gab kein unbegrenztes Rückgängigmachen, keine Tonhöhenkorrektur in Echtzeit, keine perfekt sitzende Rasterung. Was schief war, blieb schief — und wurde Teil des Sounds. Diese Reibung fehlt heute oft, wenn alles technisch möglich ist.
Was ist ein PO-33 und was macht man damit?
Der PO-33 ist ein winziger Sampler im Taschenrechnerformat: Man nimmt Geräusche über ein Mikrofon auf, verteilt sie auf Tasten und baut daraus Beats. Wenig Speicher, kein Bildschirm, keine Maus. Genau diese Beschränkung erzwingt Entscheidungen statt endloser Optionen — und klingt dabei angenehm nach kaputtem 90er-Equipment. Ein Großteil der Beats hier entsteht darauf.
Wie hat man in den 90ern Musik entdeckt — ohne Streaming?
On the radio, finger hovering over the record button. On MTV, if the right video happened to be on. Through friends who pressed a tape into your hand. In record shops where someone behind the counter had an opinion. People heard less music — but knew it far better.
Machst du die Musik hier selbst?
Ja. Alle Stücke auf dieser Seite sind eigene Produktionen — mit Sampler, Gitarre und dem, was gerade im Raum steht. Kein Autotune, keine gekauften Beats. Wenn etwas ein bisschen schief klingt, ist das keine Schlamperei, sondern der Zustand, in dem Musik für uns interessant wird.
Gibt es die Bands von früher noch?
Die Bandgeschichte hinter Daddy Grunge liegt in den 90ern und frühen 2000ern und ist heute vor allem eins: der Grund, warum diese Marke klingt, wie sie klingt. Aktiv laufen die alten Projekte nicht mehr — die Erfahrung daraus steckt aber in jedem Beat, der hier entsteht. Mehr dazu auf der Music-Seite. Music page.
